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Die von Paul Posenenske entworfene Kasseler Hochschule für bildende Künste ist mit ihrem differenzierten Raumgefüge, ihrer hohen Variabilität und einer Atmosphäre der Leichtigkeit ein herausragendes Beispiel der Nachkriegsarchitektur. Die Gebäudemonografie zeigt mit bislang unpublizierten Dokumenten, Plänen und Fotografien die Entstehungsgeschichte des Gebäudes auf – von den biografischen Prägungen des Architekten über die institutionsgeschichtlichen und kulturpolitischen Voraussetzungen, bis zum Entwurfs- und Bauprozess und der Analyse des 1968 fertiggestellten Projekts, einschließlich der zugehörigen Möbel und Lampen. Auf die spätere Nutzungsgeschichte folgt eine Skizze möglicher Zukünfte – von den Schwierigkeiten der angestrebten energetischen Sanierung bis zu dystopischen Fantasien.